Endlich, ein Kulturschock!

Oktober 7, 2010

Nach zwei Wochen Griechenland bin ich nun seit letztem Sonntag wieder in Erfurt. Der Wechsel von Erfurt nach Istanbul war kein Schock für mich und mir haben die neuen Eindrücke Spaß gemacht. Der Wechsel zurück ist jedoch weitaus schwieriger. Alles scheint mir grau, lebloser und weniger freundlich. Viele Menschen mit bunten Haare, riesigen Löchern in den Ohren und Blech im Gesicht habe ich scheinbar nicht so sehr vermisst. Es ist irgendwie ungewöhnlich geworden und fällt mir deswegen auf.

Ab morgen kann ich meinen untergestellen Kram wieder in das Studentenwohnheim karren und habe dann wieder ein vollständiges Zuhause. Dieses werde ich jedoch vorerst nicht lange genießen, weil ich am Sonntag für zwei Wochen nach Köln und Hamburg für ein Seminar aufbeche. Die „Internationale Akademie für Führungskräfte“ läd zu einem internationalen Seminar zum Thema „Globalization and Market Economy“ ein. Das Geniale ist, dass ich der einzige Deutsche bin. Die Teilnehmer kommen u.a. aus: Indien, China, Russland, Thailand, Pakistan, Butan etc. Das wird interessant. Ich hoffe meine designierten Arbeitgeber nehmen sich den Namen des Veranstalters zu Herzen und geben mir in der Richtung eine Arbeitsstelle.

Zur Zeit bewerbe ich mich nämlich in alle Richtungen für Praktika, Auslandspraktika, Jobs und auch graduate schools. Zur Zeit würde ich es eher präferieren zu arbeiten, aber da ich in den privaten Sektor will und bisher nur ein interessantes Praktikum in der Landesvertretung von NRW in Berlin absolviert habe und jenes in den Politikbereich zählt, kann ich meine Chancen nicht wirklich einschätzen.  Deswegen bewerbe ich mich für so viele verschiedene Dinge um mir alle Wege offen zu halten. Wünscht mir Glück dafür! Der Absolventenkongress in Köln im November wird hoffentlich auch neue Erkenntnisse bringen.

Zwei Wochen nach dem Verlassen von Istanbul habe ich mich in Griechenland rumgetrieben und viel erlebt. Diesmal war es recht schwer Couchen zu finden. In Thessaloniki habe ich 35 und in Athen 40 Anfragen geschrieben. In beiden Fälle haben ich meine Hosts auf eher inoffiziellen Wegen kennengelernt. Einen, Babis, durch eine Dachterassenparty in Thessaloniki und meinen Host in Athen, Stratos, auf einer Geburtstagsparty. Die Events waren natürlich durch das Netzwerk organisiert worden. Ein tolles Erlebnis hatte ich auch auf der Insel Naxos. Christos stellt in der Nebensaison, mittlerweile zum vierten Mal, sein komplettes Hotel für Surfer zur Verfügung. Man muss nur später das Zimmer aufräumen und kann dann bis zu zwei Wochen in seinem Hotel, welches keine 20 Meter vom Meer entfernt ist, umsonst übernachten. Zur gleichen Zeit waren Urlauber dort, welche 30 Euro pro Nacht gezahlt haben.

Abgesehen von dem Seminar stehen bisher keine neuen Reisenpläne an und ich werde erstmal viel Zeit in die letzten Vorlesungen und für die ganzen Bewerbungen investieren. Vielleicht geht es für ein verlängertes Wochenende im Dezember nach Schweden um meinen türkischen Mitbewohner zu besuchen. Mal gucken ob das was wird.

Ich denke ich werde diesen Blog einfach mal weiterführen und schauen ob ich ab und zu interessante Sachen zu berichten haben.

Die Bilder werden in chronologischer Abfolge dargestellt. Thessaloniki, Meteora, Delphi, Athen, Naxos. Meine letzte Station war Volos, aber da gabs nix zum photographieren.

Meteora ist wirklich fantastisch. Das sind einfach irgendwelche riesigen Steinformationen und auf denen religöse Menschen Klöster errichtet haben um näher bei Gott sein zu können. Wirklich ein surrealistischer Ort, jedoch war es sehr einfach ihn zu erklimmen, da ich mit einem neuen Freund aus Thessaloniki mit dem Auto dort hingefahren bin und dementsprechend nicht den ganzen Berg hochkraxeln musste.

Danach könnt Ihr ein Photo von dem Orakel von Delphi sehen, was eigentlich der Tempel des Apollon ist. Am gleichen Tag des Verlassens von Meteora und der Speedbesichtigung von Delphi bin ich Abends in Athen angekommen. Dort habe ich in den ersten beiden Tagen keinen Host gefunden und somit in einem Hostel geschlafen.  Habe mir mal gespart die üblichen Touristenbilder von dem Akropolis etc. hochzuladen.

Die hübsche Lady mit dem ich posiere ist Yulia. Wir kennen uns aus Erfurt, da sie hier eine Auslandssemester absolviert hat. Mein ursprünglicher Plan war es nach Russland zu fahren um sie zu besuchen. Wie Ihr wisst hat das nich ganz funktioniert und es ist umso erfreulicher, dass wir uns in Athen treffen konnten. Erasmus verfolgt mich und somit war unser Treffen auch gleichzeitig eine Auftaktveranstaltung der Erasmusstudenten in Athen, dem wir dann beiwohnten. War ein ganz spaßiger Abend, welcher jedoch nicht so schön geendet ist. Kurz bevor ich auf das Motorrad meines CS Hosts steigen wollte, um nach Hause gefahren zu werden, setzte ein VW mit sehr schneller Geschwindigkeit direkt neben uns zurück und stürzte etwa 10 Meter den Abhang hinunter und überschlug sich. Den Insassen ist jedoch scheinbar nichts passiert. Sehr verwirrend das Ganze.

Am nächsten Tag ging es dann für mich Richtung Naxos auf. Der Klavierspieler und die kleinen Gassen habe ich dort aufgenommen.  Wie Ihr seht hatte ich gut Spaß und durfte mich mit einem ATV austoben und wunderschöne Strände genießen. Mit diesen wehmütigen Erinnerungen möchte ich schließen und mich an den nächsten Punkt meiner To-Do-Liste setzen.

Eine Antwort to “Endlich, ein Kulturschock!”

  1. Hi, this weekend is pleasant dsigned for me, as this timje i am reading
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